Berlin, Stadt der ewigen Jugend
Mit einem Durchschnittsalter von 42 Jahren hat Berlin eine der jüngsten Bevölkerungen Deutschlands. Aber in Berlin fühlen sich die meisten noch deutlich jünger.
... und des mühelosen Recyclings.
Wer in Berlin etwas entsorgen will, geht nicht etwa zur Mülldeponie, sondern stellt es auf die Straße. Garantiert ist es am nächsten Tag abgeholt. Irgendwer hat immer Bedarf.
Berlin, Stadt der Wildschweine
Wildschweine haben in Berlin ihren festen Wohnsitz und lassen in der Stadt gerne die Sau raus. Weder Vorstadtgärten noch Badehosen sind vor ihnen sicher.
... und der kuriosen Geschichten.
2007 wollte ein berühmter Hollywood-Regisseur die ehemalige US-Abhörstation auf dem Teufelsberg kaufen und Yogis zum Fliegen bringen. Newton sagte Nein.
Berlin, Stadt der Weltstars
Das Nachtleben der Mauerstadt war legendär und inspirierte Berühmtheiten aus aller Welt. Zwei von ihnen lebten sogar zusammen in einer WG – bis der eine den anderen rausschmiss.
... und Stadt der Spione.
Die Glienicker Brücke wurde im Kalten Krieg als Treffpunkt für den Austausch von Spionen zwischen den USA und der Sowjetunion berühmt. Ihr Spitzname: „Agentenbrücke“.
Berlin, Hauptstadt der Demos
Wer etwas verändern will (und das wollen viele), geht auf 'ne Demo. Und hat täglich die Wahl zwischen 16 verschiedenen.
... und Mekka des Döners.
Bis zu 60 Tonnen Dönerspieße werden in Berlin täglich verzehrt. Dennoch leben in der Stadt 10 % Vegetarier*innen, eine der höchsten Raten in Europa.
Berlin, Stadt der harten Clubtüren
Berlin ist berühmt für legendäre Clubnächte und harte Türsteher*innen. Neuestes Gerücht: Für ein paar hundert Euro lässt sich ein cooler Clubber buchen, mit dem man eher reinkommt. Viel Erfolg!
... und der (nicht so) digitalisierten Bürokratie.
Beim Bürgeramt vorzusprechen ist fast so aufregend, wie in einen Club reinzukommen. Auch hier braucht es Glück und Geduld. Once again: Viel Erfolg!
Berlin, Weltstadt der Graffitis
Jedes Jahr gibt der Senat 35 Millionen Euro aus, um Wandmalereien zu entfernen. Und das, obwohl es die berühmtesten Graffitis der Welt gibt: an der Berliner Mauer.
... und der Freiheit.
Damals wie heute gilt in Berlin das Motto des Preußenkönigs Friedrich des Großen: „Jeder soll nach seiner Façon selig werden“.
Berlin, Stadt der Industriegewässer
Wegen zu hoher Wasserverschmutzung sind schwimmende Häuser in der Rummelsburger Bucht verboten. Für viele kein Grund, nicht trotzdem zu angeln.
... und der Raverinnen und Raver.
Millionen Raver*innen verwandelten in den 00er Jahren den Tiergarten in Europas größte Freilufttoilette. Viele Bäume überlebten die Schlacht um Berlin im 2. Weltkrieg – nicht aber die Loveparade.
Berlin, Stadt des Wegbiers
Das Wegbier – auch Fußpils genannt – gehört zu Berlins Straßen wie der Hundehaufen. Kein Wunder, bei über 1.000 Spätverkaufsstellen aka Spätis, die rund um die Uhr „ausschenken“.
... und der wilden Tiere.
Berlin hat den größten Tierpark Europas mit über 10.000 Tierarten. Aber auch hier gibt es
Mauerflüchtlinge – wie den 2022 ausgebüxten Baumstachler Floyd.
Berlin, die geteilte Stadt.
Bis 1989 war Deutschland und Berlin durch eine Mauer geteilt. Mit waghalsigen Manövern gelang einigen die Flucht von Ost nach West. Zum Beispiel mit einem selbst genähten Heißluftballon.